Warum Fußpflege?

Seit über 25 Jahren arbeite ich in der Betreuung. In der Alten-und Krankenpflege, sowie in der Familienbegleitung bei Krisensituationen, Hausgeburten und in der Sterbebegleitung. Über 20 Jahre davon auch in der Fußpflege.

  

Meine größte Liebe war und ist das Reisen. Wie aber Geld verdienen unterwegs? Also musste etwas her, was mir und meinen Neigungen entsprach und überall auf der Welt auch ohne viele Worte, ausgeübt werden konnte. Bei meinen vielen  Einsätzen in der häuslichen Krankenpflege sowie in der Altenbetreuung, begegnete ich im Laufe der Jahre immer wieder Fußpflegerinnen. Mir gefiel das Handwerk, die damit verbundene Verantwortung und der Kontakt mit vielen verschieden Menschen. Mein Wunsch, dann erst mal mit meinem Koffer durch die Dörfer Südeuropas zu reisen, um meine Dienste dort anzubieten, trieb mich an. Der Funke war gezündet und ich schloss meine Ausbildung im Juni 93 in Kiel ab. Eine sehr erfahrene Fußpflegerin vor Ort ermöglichte mir dann, Sie für Monate immer wieder bei Ihren Einsätzen zu begleiten. Somit erlernte ich bei und mir Ihr erst die richtigen Handgriffe und den Umgang mit Problemfüßen. Ich machte mich 1994 als mobile Md. Fußpflegerin in Kellingusen selbständig. Der Bedarf an meiner Tätigkeit war groß und mein kleines Gewerbe lief gut. Bis heute macht mir meine Tätigkeit sehr viel Spaß. Bedingt durch das neue Podologengesetz vom 4. Dezember 2001 war es mir dann aber nicht mehr möglich, mich als medizinische Fußpflegerin zu bezeichnen. Ich empfand das Gesetz auch als sinnvoll, da es seit geraumer Zeit möglich war, nur mit einem Wochenendkurs im Bereich Fußpflege, sich als medizinische Fußpflegerin selbständig zu machen. Dieses sorgte für viel Verwirrung und schlecht behandelter Problemfüße über einen langen Zeitraum. Ganz abgesehen, von den Gefahren bei der Behandlung von Diabetiker Füßen. Damals, nach mehr als 10 Jahren Tätigkeit als Fußpflegerin und einer großen Erfahrung in der Behandlung von Problemfüßen, einschließlich Diabetis mellitus, war es mir dann auch nicht mehr erlaubt, mit der Bezeichnung medizinische Fußpflegerin zu werben und mit den Krankenkassen abzurechen. Ich erkundigte mich ausführlich nach den Bedingungen und der Arbeitsweise einer Podologin, um eine Zusatzausbildung abzulegen. Zum damaligem Zeitpunkt war es aber nur möglich sich als Podologin selbständig zu machen, mit einer festen Praxis und nicht mobil. Genau dieses war aber mein Bereich. Zu den Menschen zu kommen, die sich nicht mehr alleine auf den Weg machen können. Somit entschied ich mich auf die Bezeichnung medizinische Fußpflegerin, zu verzichten. Über 20 Jahre Erfahrung im medizinischen und handwerklichen Bereich, ebenso mein langjähriger Kundenstamm stehen somit für einen verantwortungsvollen Umgang mit meinem Beruf als Fußpflegerin. Nur aus meinen Plänen mit dem Fußpflegekoffer durch die Dörfer Südeuropas zu fahren wurde bis heute nichts. Ich reise trotzdem viel und gerne, aber immer ohne besagten Koffer.


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